Zur Theorie am Samstagvormittag 3.01.2026 von 9.30 bis 11 Uhr füllten über 50 Interessierte den Gastraum des Fliegerheims. Geboten war ein
Vortrag von Werner Maier mit dem Thema: "Streuobstbäume schneiden - warum und wie?"

Mit anschaulichen Bildern belegt, erklärte er zuerst die Nachteile der mehrstöckigen Kronen.
Anschließend verdeutlichte er Aufbau und Vorteile einer Oeschberg-Palmer-Krone.
Die weiteren Schwerpunkte waren die Pflege und Erziehung von Jungbäumen, die Umstellung auf eine Oeschbergkrone und Tipps für die Behandlung älterer, überbauter Kronen.
Am Samstagnachmittag um 13 Uhr konnte Vorstand Hans Wener am Lehrgarten wieder ca. 50 Teilnehmer zum Praxisschnittkurs für Streuobstbäume begrüßen.
Den Streuobstkursler wurde zuerst der Aufbau einer Oeschbergkrone an einem Musterbaum erklärt und die Stammverlängerung, die Leitäste und Seitenäste gezeigt.
Hans Wener demonstrierte an einer jüngeren Krone die jährlichen Erziehungsschnitte zum Erhalt einer Oeschbergkrone.

Danach zog eine Gruppe mit Joachim Reutter zu einem etwas vernachlässigten Boskoop, bei dem bereits im Vorjahr mit der Vitalisierung begonnen wurde. Joachim sorgte durch Einkürzung einiger Äste und durch Entfernung überbauter Zweige für bessere Belichtung der unteren Astpartien.
An mitgebrachten Zweigen erklärte er das Verfahren beim Jungbaumschnitt.
Die zweite Gruppe versammelte sich mit Martin Wörnle und Reiner Gaub um einen vitalen Brettacherapfelbaum, bei dem in den Vorjahren neue Leitastverlängerungen herangezogen wurden. Martin Wörnle und Reiner Gaub sorgten wieder für klare Linie an den neuen Leitästen und entfernten störende Überbauungen und lichteten die Leitergassen aus.
Zurück an der Schutzhütte sorgte Joachim Reutter mit Destillaten aus Streuobstprodukten und seine Frau Brigitte mit leckeren Schneckennudeln für leibliches Wohlbefinden. Danke!






