Großer Andrang bei Essig- und Cidrewerkstatt 2026

Am 14. März 2026 fand die diesjährige Essig- und Ciderwerkstatt des OGV Mössingen statt – und das Interesse war überwältigend. Trotz Regen kamen zahlreiche Gäste aus dem Raum Mössingen, Reutlingen und Rottenburg in das Vereinsheim im OGV Lehrgarten.

Nach einem Einführungsvortrag über Essigherstellung durften die Teilnehmenden selbst aktiv werden: Mitgebrachter Most wurde geprüft, mit Essigmutter-Kulturen angesetzt und für die Reifung zu Hause vorbereitet. Im zweiten Teil stand die Herstellung von Cider im Fokus. Nach einer Verkostung von Vorjahreskreationen stellten die Teilnehmer ihren eigenen Cider her – mit individueller Dosage und spezieller Hefe in echten Sektflaschen. Diese dürfen nun zuhause reifen, bevor sie 2027 verkostet werden. Die Veranstaltung war kostenlos, lediglich Materialien wurden zum Selbstkostenpreis abgegeben. Vorträge zum Nachlesen gibt es auf der OGV-Website unter „Wissen“.

Nächster Termin:
Mössinger Mostseminar am 24. April 2026, 19 Uhr im Café Pausa. Anmeldung und Infos über die OGV-Website oder die lokale Presse.

Mr sott ...

... a mol wieder was schaffe!
Elf Aktive folgten dem Hilferuf des OGV und sorgten mit ihrem Pflegeeinsatz am Mittwochnachmittag, 4. März 2026 in und um unseren Lehrgarten für das Wohl unserer Pflanzen.

Im Lehrgarten wagte sich Alex an den Schnitt unserer stachligen Brombeeren, während Brigitte, Joachim, Nick und Rainer Konkurrenzwuchs um die Himbeeren und Johannisbeeren beseitigten und mit Pferdemist düngten.

Im Außenbereich waren Alfred, Andreas, Ernst, Reiner und Werner auf ihren Leitern, um die Pflegeschnitte an den Oeschberg-Palmer-Kronen unserer Streuobstbäume durchzuführen. Dabei konnten sie durch vorherige Baumansprachen und fachmännische Tipps einiges lernen. Hans Streib sichert im Bild oben die Leiter.

Unser Vorstand war mit der Abfuhr des Schnittguts beschäftigt und lobte die gute Mitarbeit.

Mit einem Bier aus heimischer Brauerei belohnte sich die Mannschaft am Ende zu recht,denn ... mr hott!

Bericht zur Mitgliederversammlung

Einen Bericht zur Mitgliederversammlung am 27.Februar 2026 finden sie hier.

Wie schneidet man Beeren und Rosen? 21.2.2026

Trotz trübem, regnerischem Wetter war das Interesse für diesen Schnittkurs wieder erstaunlich groß.
Die 35 Teilnehmer konnten vom umfassenden Wissen und der perfekten Vermittlung der Kursleiterin Ulrike Klinkmüller viel profitieren.
Zuerst empfahl sie eine Bypassschere und eine schmale Klappsäge als geeignete Werkzeuge.

Beim Schnitt eines Johannisbeerstrauchs erklärte und demonstrierte sie eine erfolgreiche Strategie.
Dabei lernten die Teilnehmer wie man das Alter der Triebe bestimmt. Vierjährige Triebe werden entfernt, kräftige Jungtriebe nachgezogen.
Für die Vitalität soll der Boden um den Strauch von Konkurrenz befreit, mit Kompost belebt und hin und wieder etwas gedüngt werden.
Einige Teilnehmer nahmen einjährige Neutriebe mit, um Jungpflanzen aus den Stecklingen zu gewinnen.

Auch beim Auslichten eines Josta Strauches galt es überalterte Triebe zu entfernen und zu schattige Zonen aufzulockern.
Bei den Himbeeren waren die abgetragenen Ruten des Vorjahres bereits entfernt. Die Neutriebe werden passend ausgelichtet.
Bei den Brombeeren müssen abgetragene Triebe entfernt und Neutriebe während ihres Wachstums passend geführt und befestigt werden. Die Seitentriebe aus den Blattachseln des vorjährigen Neutiebes werden während der Wachstumsphase laufend auf wenige Knospen eingekürzt.

Beim Schnitt der mehrmals blühenden Rosen reduzierte Ulrike die Knospenanzahl am einjährigen Holz und schnitt auf äußere Knospen.
Bei einer einmal blühenden Rose band sie längere Neutriebe fast waagrecht, um oberseits die Bildung vieler Blütentriebe zu induzieren.
Stärkerer Regen erzwang leider einen zügigen Schlussspurt der Veranstaltung.

Schnittkurs für Frauen

Eine fachkundige Referentin, ein aufmerksames und wissbegieriges Publikum und eine standsichere Leiter – beste Voraussetzungen für einen erfolgreichen Schnittkurs!
Am Samstag, 7.2.2026 um 9.30 Uhr konnte Ulrike Klinkmüller wieder 13 Teilnehmerinnen zum traditionellen Schnittkurs für Frauen auf ihrer Streuobstwiese in Belsen begrüßen. Zuerst machte sie mit geeigneten Werkzeugen vertraut.

Im Folgenden erläuterte und demonstrierte sie die Grundzüge des Palmer-Oeschbergschnittes an einem jungen Apfelbaum.
Danach wurden an einem Birnbaum sofortige und zukünftige Eingriffe erwogen, diskutiert und umgesetzt.
Abschließend vertiefte sie an einem zehnjährigen Apfelbaum der Sorte Kaiser-Wilhelm die wichtigen Regeln zur Behandlung der Stammverlängerung, zur Führung der Leitäste und zur Gewinnung von begleitenden Seiten- und Fruchtästen.

Nach anfänglichem Nebel lachte nach knapp zwei Stunden intensiver Wissensübertragung sogar noch die Sonne – zur Freude der teils weit angereisten Kursteilnehmerinnen, die sich auf diesem schönen Fleckchen Erde vor der Kulisse unserer heimatlichen Berge eingefunden hatten.

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